CAROLINA RENTERÍA, DIREKTORIN FÜR NATIONALE PLANUNG, VERTRITT DIE KOLUMBIANISCHE REGIERUNG BEI HOCHRANGIGER SITZUNG ZU MILLENNIUMSENTWICKLUNGSZIELEN DER UNO
Die Generaldirektorin der Nationalen Planungsabteilung Carolina Rentería wird die kolumbianische Regierung bei der hochrangigen Versammlung über die Millenniumsentwicklungsziele vertreten, die am 25. September zum Beginn der 63. Sitzungsperiode der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfinden wird.
Diese hochrangige Versammlung, die durch den UNO-Generalsekretär und den Vorsitzenden der UNO-Generalversammlung einberufen wurde, hat das Ziel, die Fortschritte beim Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele zu überprüfen, die dabei bestehenden Hindernisse und Herausforderungen zu identifizieren sowie Mechanismen zur Beseitigung der Fehler und zur Effizienzsteigerung der Entwicklungszusammenarbeit zu bestimmen. Für diesen Anlass ist außerdem vorgesehen, dass die Führungspersönlichkeiten aus aller Welt ihre Aktionspläne, spezifischen Ziele und Verpflichtungen hinsichtlich des Erreichens der 2002 vereinbarten und bis 2015 gesetzten Entwicklungsziele vorstellen.
Nach Angaben der Vereinten Nationen bedrohen aktuelle Entwicklungen wie die Folgen des Klimawandels, die Steigerung der Lebensmittelpreise und die internationale Finanzinstabilität das Erreichen der Millenniumsziele.
Kolumbien wird bei diesem Anlass Gelegenheit haben, der internationalen Gemeinschaft die bedeutenden Fortschritte vorzustellen, die das Land in diesem Bereich vorzuweisen hat. Die kolumbianische Regierung hat in Erfüllung der internationalen Verpflichtungen und der Verpflichtungen gegenüber der Bevölkerung aus der Agenda der Millenniumsentwicklungsziele ein grundlegendes Element ihrer Sozialpolitik und der Strategie zur Verringerung der Armut gemacht.
Dank dieser Bemühungen werden einige der Ziele bereits vor 2015 erreicht werden. Dennoch bestehen auch weiterhin große Herausforderungen und interne Asymmetrien, welche besonderer Beachtung und Unterstützung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit bedürfen. Für Kolumbien ist es notwendig, die Effizienz der Entwicklungszusammenarbeit zu steigern. In diesem Zusammenhang hat die kolumbianische Regierung im Rahmen verschiedener internationaler Foren die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Kanalisierung der Entwicklungszusammenarbeit über das „Nationale System für Internationale Entwicklungszusammenarbeit“ (Sistema Nacional de Cooperación Internacional) gelenkt, mit dem Ziel, die Entwicklungszusammenarbeit an die in Kolumbien bestehenden Prioritäten und Bedürfnisse anzupassen.