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DEUTSCHLAND NIMMT VERSÖHNUNGSPROJEKT AN Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Annahme eines Projekts zur Beratung des Hohen Rates für Wiedereingliederung in Kolumbien angekündigt, in dessen Rahmen die bundesdeutsche Regierung 250.000 Euro investieren wird. Durch diese internationale Unterstützung wird der „Hohe Präsidentschaftsrat für die Wiedereingliederung“ (ACR) seine Kapazitäten zur Analyse und Dokumentation des Wiedereingliederungsprozesses auf lokaler und nationaler Ebene erweitern können.
Das Projekt, das im Rahmen von Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Kolumbien im Jahre 2007 vorgestellt wurde, ist auf zwei Jahre angelegt und Teil der Komponente „Versöhnung und Regierbarkeit“ innerhalb der Strategie der internationalen Zusammenarbeit in Kolumbien. Die Beratungs- und Planungsarbeiten für die Umsetzung des Projekts durch das Bonn International Center for Conversion (BICC) und den „Hohen Präsidentschaftsrat für die Wiedereingliederung“ (ACR) beginnen im November.
Mit der Koordinierung dieser Initiative ist das Präsidentschaftsamt für die Soziale Aktion und die internationale Zusammenarbeit (ACCIÓN SOCIAL) betraut, zu dessen Aufgaben die Koordinierung von Sozial-, Friedens- und Entwicklungsprogrammen sowie Programmen der internationalen Zusammenarbeit gehören.
Laut Informationen aus dem „Atlas der internationalen Zusammenarbeit in Kolumbien” unterstützt Deutschland die Entwicklung Kolumbiens über Projekte in insgesamt 9 kolumbianischen Departamentos.
Der finanzielle Umfang der Projekte, die derzeit mit deutschen Mitteln umgesetzt werden, beläuft sich auf 28,3 Mio. Dollar, wobei sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor allem auf die Departamentos Cundinamarca, Valle del Cauca, Norte de Santander, Quindío und Risaralda konzentriert. Quelle: Accion Social
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