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FRIEDENSPROZESS LENKT HILFSZAHLUNGEN NACH KOLUMBIEN
„Der Friedensprozess war in den letzten sieben Jahren ein wesentliches Element der Entwicklungszusammenarbeit in Kolumbien. So werden 60% der Mittel, die Kolumbien im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit erhält, in die Bereiche Wiederaufbau, Versöhnung und Regierbarkeit investiert”. Dies erklärte Sandra Alzate Cifuentes, Leiterin des Präsidialamtes für die Soziale Aktion und die Internationale Zusammenarbeit (ACCIÓN SOCIAL) im Rahmen ihrer Rede bei der „Semana de la Cooperación“ („Woche der Kooperation“), die von der spanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) und der Universidad Externado de Colombia organisiert wurde. Das Thema „Versöhnung und Regierbarkeit“ umfasst die Gewaltopfer und die gesamte neue Institutionalität, die im Laufe der letzten Jahre eingerichtet wurde, sowie die entsprechenden rechtlichen Normen. Der Themenkomplex Versöhnung und Regierbarkeit stellt eine der Grundachsen der Strategie der Internationalen Zusammenarbeit Kolumbiens dar, weitere sind die Millenniumsentwicklungsziele, die Drogenbekämpfung und der Umweltschutz. Alzate Cifuentes betonte, dass der Fahrplan der internationalen Zusammenarbeit gemeinsam von der Regierung, der Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft entwickelt wurde. Zudem erklärte sie, dass Spanien bei der Entwicklung des kolumbianischen Programms der Entwicklungszusammenarbeit ein wichtiger Bündnispartner war, so dass heute von der Existenz eines „Nationalen Kooperationssystems“ gesprochen werden kann. Miguel González Gullón, Koordinator der spanischen Entwicklungszusammenarbeit in Kolumbien, erklärte, dass daran gearbeitet werde, die Kapazitäten der kolumbianischen Regierung auszubauen, damit Kolumbien selbst zu einem Geberland werden und sich an der Leitung einer Arbeitsgruppe der Süd-Süd-Kooperation beteiligen kann. Quelle: Acción Social
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