FRAUENNETZ FÜR ANDENREGION GEGRÜNDET
Im Rahmen des II. Treffens der Frauenministerinnen, das in Santa Cruz de la Sierra, Bolivien, stattfand, wurde die Red Andina de Mujeres (Frauennetzwerk der Andenregion) gegründet, mit der das Ziel verfolgt wird, die Entwicklung der Organismen, Kooperationsmechanismen, Debatten und Probleme mit der Förderung von Frauen in den Andenländern zu unterstützen.
Zu dem Netzwerk gehören im Bereich Frauen tätige Einrichtungen der sechs Andenstaaten, also der vier Länder der Andengemeinschaft (Kolumbien, Peru, Bolivien und Ecuador) sowie Chiles und Venezuelas. Das Netzwerk wurde auf Initiative von Martha Lucía Vásquez, Präsidentenberaterin für die Gleichstellung der Frau, begründet, deren Engagement die Schaffung eines regionalen Netzwerkes ähnlich dem Frauennetzwerke des MERCOSUR (REMM) oder Mittelamerikas (COMMCA) ermöglichte.
Das Netzwerk wird vom 7.-9. Oktober erneut zusammenkommen, um seine Statuten zu verabschieden, Diskussionen aufzunehmen, Projekte vorzustellen und mit der Suche nach Kooperationspartnern für wichtige Themenbereiche zu beginnen. Auch wurde die Schaffung eines Spendentisches in Betracht gezogen und der Wunsch geäußert, eine enge Anbindung an die Andengemeinschaft CAN zu etablieren.
Zudem hat das Netzwerk die Absicht, seine Maßnahmen an Präsidenten, Außenministerien und Minister der Mitgliedsländer anzubinden, und dies nicht nur auf multilateraler Ebene, sondern auch in Botschaften und Konsulaten der Andenländer auf der ganzen Welt. Die Frauenministerinnen verfolgen das Ziel, dass die Präsidenten ihrer Länder sich im Rahmen der iberoamerikanischen Gipfeltreffen und den entsprechenden Vorbereitungskonferenzen mit dem Thema Gleichstellung auseinandersetzen.
Quelle:
Außenministerium (MRE)
Datum der Veröffentlichung: 02.04.2008